Corpsgeschichte

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Corpsgeschichte

Die Geschichte des Corps Makaria-Guestphalia beginnt 1860 mit einem Stammtisch junger Studenten, die sich im Würzburger „Roten Ochsen“ treffen. Aus dieser „Runde“ entwickelt sich drei Jahre später, am 7. Dezember 1863, die Landsmannschaft Makaria. Aus ihr gehen die zwei unabhängigen Corps Guestphalia und Makaria hervor, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg wieder zusammenschließen und zum Corps Makaria-Guestphalia fusionieren.

1863 - 1875

Die Mitglieder der 1863 gegründeten Landsmannschaft Makaria tragen zunächst keine Farben, sie legen aber, wie damals unter Studenten üblich, Wert auf unbedingte Satisfaktion. Gefochten wird noch mit Säbeln, später mit dem studentischen Schläger. 1866 nehmen die Makaren die Farben Blau-Gold-Rot an und beteiligen sich an der Gründung der „Deutschen Landsmannschaft“.

Guestphalia

1875 - 1935

Schon 1875 gründet ein Teil der Makaren ein Corps. Da die Landsmannschaft Makaria weiter besteht, nimmt das Corps den Namen Guestphalia (gesprochen „Westfalia“) an – mit den Farben Grün-Weiß-Schwarz. Die Guestphalen kaufen sich 1912 ein Haus, das sie bis kurz nach ihrer Suspendierung im "Dritten Reich" behalten können.

Makaria

1897 - 1935

1897 wird die Landsmannschaft Makaria zum Corps und tritt dem Kösener Senioren-Convents-Verband (KSCV) bei. 1908 kauft sich das Corps ein repräsentatives Haus, die sogenannte Villa Treutlein. Damit haben auch die Makaren bis in die dreißiger Jahre eine feste Heimstatt in Würzburg. Erst 1936 muss das Haus verkauft werden.

1935 - 1944

1935 werden im "Dritten Reich" alle studentischen Verbindungen verboten. Auch Makaria und Guestphalia müssen suspendieren. Allerdings hoffen die Mitglieder auf eine bessere Zukunft und setzten im Geheimen die alten Traditionen fort. Bereits 1944 können die Guestphalen ihr Corps in Würzburg gegen viele Widerstände neu gründen, auch erste Mensuren werden schon gefochten.

1945 - heute

Nach dem Krieg finden Makaria und Guestphalia wieder zusammen. Die beiden Corps, die im Zweiten Weltkrieg viele ihre Mitglieder verloren haben, fusionieren am 30. Juli 1950, das Corps Makaria-Guestphalia entsteht. Nur sechs Jahre später gelingt es den Makaren-Guestphalen, ein neues Corpshaus, die sogenannte Marxburg, an der Mergentheimer Straße 46 zu kaufen.

Die Gründerzeitvilla, die bis 1953 dem Würzburger Medizinprofessor Hermann Marx und seiner Familie gehörte, bildet mit ihren acht Zimmern für junge Studenten den Mittelpunkt des Corpslebens. Auf der Marxburg, aber auch in der Würzburger Residenz und auf der Marienfeste feierte das Corps Makaria-Guestphalia im Sommer 2013 auch stolz vier Tage lang sein 150. Stiftungsfest.

1863 - 1875

Die Mitglieder der 1863 gegründeten Landsmannschaft Makaria tragen zunächst keine Farben, sie legen aber, wie damals unter Studenten üblich, Wert auf unbedingte Satisfaktion. Gefochten wird noch mit Säbeln, später mit dem studentischen Schläger. 1866 nehmen die Makaren die Farben Blau-Gold-Rot an und beteiligen sich an der Gründung der „Deutschen Landsmannschaft“.

Guestphalia

1875 - 1935

Schon 1875 gründet ein Teil der Makaren ein Corps. Da die Landsmannschaft Makaria weiter besteht, nimmt das Corps den Namen Guestphalia (gesprochen „Westfalia“) an – mit den Farben Grün-Weiß-Schwarz. Die Guestphalen kaufen sich 1912 ein Haus, das sie bis kurz nach ihrer Suspendierung im ``Dritten Reich`` behalten können.

Makaria

1897 - 1935

1897 wird die Landsmannschaft Makaria zum Corps und tritt dem Kösener Senioren-Convents-Verband (KSCV) bei. 1908 kauft sich das Corps ein repräsentatives Haus, die sogenannte Villa Treutlein. Damit haben auch die Makaren bis in die dreißiger Jahre eine feste Heimstatt in Würzburg. Erst 1936 muss das Haus verkauft werden.

1935 - 1944

1935 werden im ``Dritten Reich`` alle studentischen Verbindungen verboten. Auch Makaria und Guestphalia müssen suspendieren. Allerdings hoffen die Mitglieder auf eine bessere Zukunft und setzten im Geheimen die alten Traditionen fort. Bereits 1944 können die Guestphalen ihr Corps in Würzburg gegen viele Widerstände neu gründen, auch erste Mensuren werden schon gefochten.

1945 - heute

Nach dem Krieg finden Makaria und Guestphalia wieder zusammen. Die beiden Corps, die im Zweiten Weltkrieg viele ihre Mitglieder verloren haben, fusionieren am 30. Juli 1950, das Corps Makaria-Guestphalia entsteht. Nur sechs Jahre später gelingt es den Makaren-Guestphalen, ein neues Corpshaus, die sogenannte Marxburg, an der Mergentheimer Straße 46 zu kaufen.

Die Gründerzeitvilla, die bis 1953 dem Würzburger Medizinprofessor Hermann Marx und seiner Familie gehörte, bildet mit ihren acht Zimmern für junge Studenten den Mittelpunkt des Corpslebens. Auf der Marxburg, aber auch in der Würzburger Residenz und auf der Marienfeste feierte das Corps Makaria-Guestphalia im Sommer 2013 auch stolz vier Tage lang sein 150. Stiftungsfest.

Date
14. November 2015
Category
Corps
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